Die dem hl. Stephan gewidmete Kirche geht wohl auf eine karolingische Gründung zurück. 1224 wird diese Ei­genkirche de Kölner Gereonsstiftes als Pfarrkirche erstmalig urkundlich erwähnt. Für einen in den Normannenwirren 881/882 untergegangenen Bau sprechen drei eingemauerte karolingische Memoriensteine. Um 900 erfolgte die Errich­tung des Saalbaus (heutiges Hauptschiff). Im 10./11. Jahrhun­dert Anfügung des Rechteck-Chores; um 1100 Erhöhung der Umfassungsmauern und Bau von Apsis und Westturm; Mitte des 13. Jahrhunderts Anbau des nördlichen Seitenschiffes und der hölzernen Gerichtshalle, auf die noch die Kragkonso­len an der Südwand deuten. Die Sakristei stammt aus dem dritten Viertel des 18. Jahrhunderts. Der sagenumwobene Krieler Dom gilt als die schönste der zahlreichen Dorfkirchen Kölns. Gegenüber der Kirche befindet sich die 1983 zu einem Wohnhaus umgebaute ehemalige Dorfschule, die um 1840 errichtet wurde.

Adresse:
Krieler Dömchen (Alt St. Stephan)
Suitbert-Heimbach-Platz 11
50935 Köln

  Lageplan

 

Krieler DomKrieler Dom